Wasserforscher im Ökowerk

Lebe im hier und jetzt! Was klingt wie eine einfache Aufforderung, ist mitunter gar nicht so leicht in der Umsetzung. Vor allem, wenn nach einem dank Feier- und Brückentag sehr langem Wochenende plötzlich wieder Montag ist. Daher verzeiht, dass meine heutige Montagsfreude vor allem in der Erinnerung an den Sonntag besteht.

Aber im besten Falle sind Wochenenden ja genau dafür da, dass sie so schön sind, dass sie uns die Akkus für den Alltag wieder aufladen. So schwärme ich noch von unserem gestrigen Ausflug in das Berliner Ökowerk hier und nehm‘ Euch noch mal mit dort hin.

„Wasser marsch“ hieß die Veranstaltung, die uns am Muttertag schon recht zeitig aufstehen und in den Grunewald zum Ökowerk fahren ließ. Tolle Experimente mit Wasser für kleine und große Entdecker waren angekündigt, doch leider fielen genau diese dann selbst ins Wasser, da die Leiterin erkrankt und ihre Vertretung verhindert war. Zum Glück für uns und elf weitere angereiste Nachwuchsforscher mit ihren Familien stellte das Ökowerk aber spontan ein tolles Ersatzprogramm auf die Beine. An einem kleinen Teich durften alle Kinder ausgerüstet mit Kescher und Becherlupe auf Beutefang gehen.

Die Erklärungen zu allem waren kindgerecht und spannend. Wusstet Ihr noch, dass ein Frosch am Bauch weiß ist, damit der Hecht ihn nicht sieht und am Rücken grün, damit er möglichst dem suchenden Storch verborgen bleibt? Oder wie eigentlich der Lebenszyklus einer Libelle ist?

Nachdem wir am Teich genug geforscht hatten, blieben wir noch auf dem Gelände des Ökowerks und auch für dieses vergebe ich fünf von fünf Sternen! Ein Sandspielplatz mit Wasserpumpe lud die Kinder zum Matschen ein (und Wechselklamotten hat man ja ohnehin dabei, wenn man zu einer Veranstaltung namens „Wasser marsch“ fährt…), ein Barfußpfad führte über Steine, Zapfen, Holz und auch über ein wenig Wasser. Wir entdeckten Eidechsen, die uns Eltern im Sonnenbaden nacheiferten und Bienen, die uns dann im Fleiß doch um einiges übertrafen. Denn wir unternahmen nur noch einen kleinen Spaziergang über die Streuobstwiese und in den Kräutergarten.

Fazit Ökowerk:

  • Erreichbarkeit: mäßig – am besten mit dem Auto, von der S-Bahn Grunewald oder Heerstraße sonst 2-3 Kilometer mit dem Rad
  • Geldbeutel: faire Familienpreise
  • Spaßfaktor: hoch. Entspannung: pur. Im Sommer bietet sich auch ein Sprung in den benachbarten Teufelssee an.
  • Naturfaktor: gehört der Ort echt noch zur Stadt?

Dieser Beitrag geht zu den Montagsfreuden und den Naturkindern. Hat Euch Euer Sonntag auch gut über den Montag gebracht? Oder über was habt Ihr Euch heute gefreut?

 

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