#12 von 12 Oktober 2018: vom Ankommen

Nach unserem Umzug in das Berliner Umland finden wir langsam wieder in einen Alltag hinein. Und in genau diesen möchte ich Euch heute mitnehmen.
Dieser 12. des Monats war ein normaler Arbeits- und Schultag. Daher stand ich pünktlich am Bahngleis, um die Regionalbahn in die Stadt zu nehmen. Schon so früh war abzusehen, dass es ein sonniger Oktobertag werden würde. Die Sonne ging auf (#1v12)!

12 von 12 Das gewünscheste Wunschkind im Rucksack

Langsam bin ich geübte Pendlerin. Während ich anfangs im Zug fast nur auf mein Handy schaute, habe ich nun immer ein Buch dabei und freue mich, wieder mehr zum Lesen zu kommen. Als ich anfing, das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten zu lesen, habe ich prompt die richtige Haltestelle verpasst. Heute ist mir das nicht passiert, aber die Leseempfehlung bleibt (#2v12)!

Berlin Jannowitzbrücke

Da bin ich in Berlin angekommen, so früh noch ein Schatten meiner selbst (#3v12). Verzeiht das Wortspiel, gleich im Büro gab es Kaffee und ich wurde wach.

Berlin Hauptbahnhof

Feierabend! Über den Tag tanke ich immer so viel Großstadt (#4v12), dass ich schon richtig gerne ins Umland zurück fahre, wo eben doch alles etwas ruhiger, etwas grüner, etwas beschaulicher ist.

Baustelle mit Sandhügel (12 von 12)

In unserer neuen Hood ist aber vor allem eines: Baustelle! Bei so schönem Sommerwetter (äh, Herbst!) vergleiche ich den Sandhügel gerne mit einer Düne an der Nordsee (#5v12), vielleicht würde ich dort noch ein kleines bisschen lieber wohnen? Aber der Kreuzberger Wohnung weine ich zumindest nicht hinterher. Wir sind schon auf der Baustelle zu Hause.

ein Regal wird bunt (12 von 12)

Passenderweise haben wir auch zu Hause weiterhin Baustelle. Zwar sind die meisten Kartons ausgepackt, aber die Wände sind noch weiß, Glühbirnen baumeln an der Decke und mittendrin entsteht ein Upcycling-Projekt für das Kinderzimmer. Schon oft verflucht, glaube ich, am Ende wird es ein schönes Regal. Doch, wirklich! (#6v12)

Wohnen auf der Baustelle (12 von 12)

Ein Paradies wäre es hier, wenn die Kinder noch kleiner wären und die Begeisterung für Kräne, Bagger, Walzen und was weiß ich nicht alles noch wie im Kleinkindalter wäre. Aber auch für große Kinder hat es Vorteile, dass noch nicht alles um unser neues Zuhause fertig ist. Schotterhaufen zum Beispiel! (#7v12)

Wer trägt den Ranzen (12von12)

Am frühen Nachmittag hole ich die Kinder vom Hort ab. Die Schulranzen sind echt schwer und wir teilen uns oft das Tragen (#8v12). Carola von Kids and Cats hat eine Blogparade ins Leben gerufen und sammelt Tipps, wie die Mappen leichter werden könnten. Ich hoffe auf dringend benötigte Inspirationen. Zum Glück ist der Weg nicht zu weit.

Der neue Fahrstuhl

Zu Hause wartet eine Überraschung auf die Kinder: der Fahrstuhl im Haus wurde in Betrieb genommen! Da wir in Berlin im 5. Stock ohne Aufzug wohnten, feiern wir das sehr (#9v12). Später erzählt mir der Hauptstadtmann, dass er gleich am ersten Tag mit dem Aufzug stecken blieb und befreit werden musste. Vielleicht laufe ich doch weiter Treppen, hält ja auch fit!

Herbstabend mit Rad

Vom Nachmittag habe ich keine Fotos für Euch, dabei war er sehr schön. Der Hauptstadtsohn hat sich mit einem Kind aus seiner Klasse verabredet und wir Mütter haben uns dazu auch kennen gelernt. Das ist der Punkt, an dem wir richtig in der Kleinstadt ankommen. Wir verstanden uns alle sehr gut und als wir nach Hause aufbrachen, war es schon dämmrig (#10v12).

Obst zum Abend

Zu Hause stellten wir fest, dass keiner Zeit gehabt hatte zum Einkaufen, aber mit den Resten an Brot und Obst wurden auch alle satt (#11v12).

Aus dem Rahmen fallen

Wenn die Kinder nun schlafen, werde ich noch mal schauen, welche Baustellen in der Wohnung als nächstes in Angriff genommen werden. Gestern ist der Spiegel in diesem Rahmen zerbrochen und daraus kann nun das nächste Upcycling-Projekt werden (#12v12). Denn ehrlich? An sieben Jahre Pech glaube ich zum Glück nicht. Denn nach den letzten Spiegelscherben wurde mein Leben eigentlich richtig schön. Und die sind schon ein paar Jahre her.

Habt einen schönen Abend und denkt dran, morgen (und nicht nur morgen!) ist Berlin unteilbar!

Liebe Grüße

Eure Svenja

P.S. Alle Blogs mit heutigen #12von12 findet Ihr gesammelt bei Caro und Draußen nur Kännchen. Viel Spaß beim Anschauen!

Kennst Du schon diese Beiträge?

3 Replies to “#12 von 12 Oktober 2018: vom Ankommen”

  1. Ein Haufen Liebe

    Hallo,
    Bei dem Berg habe ich tatsächlich auch direkt ans Meer und Düne gedacht. Im Herzen wohnen wir wohl dort.😂 gute Pendlerlektüre übrigens, kann man definitiv nichts falsch machen.
    Liebe Grüße

    Antwort
    • Hauptstadtpflanze Author des Beitrags

      Danke. Wir sind jetzt immerhin schon näher am See, das Meer kommt dann mit dem nächsten Umzug! Liebe Grüße auch an Dich!

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.