Das Alter zwischen Wurzeln und Flügeln

Wo ist die Zeit geblieben? Sieben und fünf Jahre sind die Hauptstadtkinder inzwischen und mit jedem Tag, der vergeht, sind sie wieder ein Stück selbständiger und größer geworden. Großartige große Kinder.

Ich habe die Baby- und Kleinkindjahre der beiden geliebt. Sehr sogar. Und ich habe viele Momente in mich aufgesogen, sie bewusst in meinem Herzen festgehalten. Wenn ich die Augen schließe, dann sehe ich den Haupstadtsohn wieder mit breitem Grinsen um die Ecke krabbeln, dann kann ich fühlen, wie die Hauptstadttochter auf meinem Bauch einschläft und dann trage ich sie nochmal in der Wohnung umher. „Das Alter zwischen Wurzeln und Flügeln“ weiterlesen

Kleine Auszeiten im Familienalltag

1.770.000 Ergebnisse zeigt google bei der Suche nach Mama-Burnout an. Erschöpfung durch Dauerstress ist bei Eltern kein Einzelfall, vielmehr balancieren die meisten Familien auf diesem schmalen Balken zwischen Anspruch, Vereinbarkeit und Fürsorge. Auch ich merke, dass ich mit meinen Kräften gut haushalten muss. Vor allem Reserven sind Fehlanzeige. Dieses kann dazu führen, dass ich tagelang früh ins Bett falle und zu nichts komme, dass ich oft anfällig für Stresssymptome bin. „Kleine Auszeiten im Familienalltag“ weiterlesen

An alle, die sich Weihnachten alleine fühlen

Es gibt ein Bild von Weihnachten, welches immer wieder bedient wird, in Büchern, in Filmen, in der Werbung und zu dem ein oder anderen Zeitpunkt auch in unserer Vorstellung. Wir feiern Weihnachten im Kreise unserer Liebsten, die Kerzen leuchten und die Kinderaugen strahlen.

Es gibt dieses Weihnachten. Es gibt Weihnachten mit Familienidylle, mit Harmonie, mit Geschenken und mit Gemeinsamkeit.

Aber es gibt so viele Weihnachten mehr, die heute auch begangen werden. „An alle, die sich Weihnachten alleine fühlen“ weiterlesen

Langsam durch die schnelle Zeit: auf dem Weg zum Weihnachtsfest

Vorne in der Kirche sitzen aufgeregt um die zwanzig kleine Engel. Sie sind weiß gekleidet und haben goldene Flügel, manche einen goldenen Haarschmuck. Mittendrin sitzt mein kleiner Engel. Sein Engelkostüm ist dunkelblau mit einem roten Herzen drauf. Das Herz ist aus Wendepailletten. Auch mein Engel trägt goldene Flügel, zum Glück. „Langsam durch die schnelle Zeit: auf dem Weg zum Weihnachtsfest“ weiterlesen

Wofür ich dankbar bin [3 of a kind]

Im U-Bahnhof wartet eine ältere Dame geduldig auf den Fahrstuhl. Sie rückt ihren Koffer zurecht und schaut sich die Werbeplakate an den Wänden an.

Zwei Kinder springen ins Bild. Sie drängeln sich vor die Fahrstuhltür und versuchen beide gleichzeitig, diesen magischen Knpf zu drücken, der den Lift herbei ruft. Diesen Knopf, den es nur einmal gibt und den die ältere Dame längst gedrückt hat. Diese beiden Kinder sind meine. „Wofür ich dankbar bin [3 of a kind]“ weiterlesen

Du bist ein Berliner! 10 Dinge, an denen wir Hauptstadtkinder erkennen

Ich bin eher dörflich aufgewachsen. Daher finde ich es mitunter schwer nachzufühlen, wie die Kindheit in der Großstadt wirklich ist. So denke ich oft, die Stadt sei zu laut, zu verbaut, zu voll und zu groß. Eltern, die selber in Berlin groß geworden sind, teilen diese Gedanken selten, ist meine Erfahrung. Und die Hauptstadtkinder selbst? Sie kennen das Leben in der Stadt von Grund auf, stellen es selten in Frage und werden den Geburtsort Berlin immer mit sich tragen. „Du bist ein Berliner! 10 Dinge, an denen wir Hauptstadtkinder erkennen“ weiterlesen