Der Zauber der kleinen Schritte

Der Hauptstadtsohn hat dieser Tage ein Buch geschenkt bekommen, in dem ein Junge herausfinden möchte, warum Kinder so viel Zeit haben und Erwachsene so wenig. Wir haben es noch nicht gelesen, aber ich fürchte, so ganz wird es hier nicht stimmig sein. Denn im Herbst kommt der Sohn zur Schule und unsere Einzugsschule ist eine Ganztagsschule. So gesehen ist der Sohn in Vollzeit beschäftigt, mit mehr Stunden, als mein eigener Arbeitsvertrag hergibt. „Der Zauber der kleinen Schritte“ weiterlesen

Kindheitserinnerungen

Kommt Ihr heute mit mir aus der Stadt heraus? Lasst uns ans Meer fahren, an die Nordsee. Spürt Ihr den Wind, schmeckt Ihr die salzige Luft, seht Ihr die Weite? Mir geht das gerade genau so. Denn heute blicke ich zurück in die Zeit, als ich in dem Alter meiner Tochter war. Als ich mit meinen Eltern und dem großen Bruder in Westerhever war und als ich das Meer lieben lernte. Angeregt zu diesem Beitrag wurde ich von Limalisoys Blogparade „Kindheitserinnerungen“ und ihrem Aufruf, Goldschätze der eigenen Kindheit zu heben. Da bin ich gerne dabei! „Kindheitserinnerungen“ weiterlesen

Ein Stück heile Welt bewahren – ja oder nein?

Berlin und Bullerbü – beide Orte fangen mit B an. Wem noch weitere Gemeinsamkeiten einfallen, der gebe mir bitte Bescheid, denn meine Liste hört bei diesem einen Punkt schon auf. Wenn man also in Berlin wohnt und möchte, dass seine Kinder wie in Bullerbü aufwachsen, dann hat man ein Problem. Dessen wurde ich mir diese Woche wieder mal sehr bewusst. „Ein Stück heile Welt bewahren – ja oder nein?“ weiterlesen

Das schönste Grün der Stadt – oder: wie viel Klischee steckt in unserem Leben?

Heute Morgen gingen der Hauptstadtmann und der Hauptstadtsohn in den Baumarkt, während ich gemeinsam mit der Tochter Müsli, Äpfel und Brezeln im Supermarkt einkaufen ging. Schon da zeichnete sich ab, dass dieser Tag ein Klischee aus dem Bilderbuch wird. Und Ihr ahnt es schon, der Tag hielt, was er so früh versprach. Denn Vater und Sohn machten sich auf ins Fußballstadion, zum allerersten Stadionbesuch des Sohnes (Zum Glück in die Gästekurve, denn so kam der Sohn sehr glücklich und als Gewinner wieder nach Hause.) Und Mutter und Tochter radelten ins Grüne! „Das schönste Grün der Stadt – oder: wie viel Klischee steckt in unserem Leben?“ weiterlesen

Perspektivenwechsel

Nicht, dass ich meinem noch so jungen Blog seine Daseinsberechtigung gleich absprechen möchte – aber eine Frage möchte ich heute doch in den Raum stellen: Machen wir Eltern uns zu viele Gedanken über das „wo“?

Ich bin in einer Großgemeinde aufgewachsen, ein Platz zwischen Stadt und Land sozusagen. Zum Studieren bin ich in die Stadt gezogen und zum Weiterstudieren in die noch größere Stadt. Dann begab ich mich auf Jobsuche und konnte in Berlin bleiben. Das war toll und praktisch, aber ich wäre auch fast überall anders hingezogen, um dann doch mal eigenes Geld zu verdienen. Die Frage ob städtisch oder ländlich stellte ich mir nicht, keiner stellte sie mir und in meinem Freundeskreis tauchte diese Frage auch nicht auf. Wir wohnten, wo sich ein Job fand. „Perspektivenwechsel“ weiterlesen