Langsam durch die schnelle Zeit: auf dem Weg zum Weihnachtsfest

Vorne in der Kirche sitzen aufgeregt um die zwanzig kleine Engel. Sie sind weiß gekleidet und haben goldene Flügel, manche einen goldenen Haarschmuck. Mittendrin sitzt mein kleiner Engel. Sein Engelkostüm ist dunkelblau mit einem roten Herzen drauf. Das Herz ist aus Wendepailletten. Auch mein Engel trägt goldene Flügel, zum Glück. „Langsam durch die schnelle Zeit: auf dem Weg zum Weihnachtsfest“ weiterlesen

Tischmanieren für Kinder: zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Vor gut einem Jahr kam die Hauptstadttochter (4) in eine neue Kita. Auf die Frage, wie es ihr dort gefalle, sagte sie gut: „Denn der Tischspruch da ist was mit Pupsen!“ Das konnte ich mir nicht so ganz vorstellen, aber inzwischen weiß ich, sie hatte recht:

Es war ein Nilpferd in Bremen, das konnte sich nicht benehmen. Mal hat es gerülpst, mal hat es gepupst, es sollte sich mal etwas schämen.

Dieser Tischspruch zeigt es schon, bei Tischmanieren können Welten aufeinander prallen. „Tischmanieren für Kinder: zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ weiterlesen

Schreckmoment: Was, wenn uns als Eltern etwas zustößt?

Weniges eint Eltern so sehr wie die Sorge um ihre Kinder. Wir diskutieren über verschiedene Formen der Erziehung und Betreuung, über kontroverse Familienbilder und darüber, wo unsere Kinder am besten aufwachsen. Aber sobald unsere Kinder in Gefahr sind, kennen wir alle nur diese unendlich große Angst. „Schreckmoment: Was, wenn uns als Eltern etwas zustößt?“ weiterlesen

Wie ich mir als Kind mein Leben ausmalte [3 of a kind]

Manchmal schaue ich mir meine Kinder an und überlege, wie ihr Leben wohl später so aussehen wird. Sie haben deutliche Charakterzüge, welche Wege könnten dazu passen? Neulich traf ich einen Vater, dessen drei erwachsene Kinder in Afrika, Südamerika und Australien wohnen und in derartigen Momenten bin ich immer geneigt zu sagen, dass meine Kinder vor ihrem 40. Geburtstag nicht ausziehen dürfen. Ich Glucke! Aber im Prinzip möchten wir natürlich alle das gleiche, dass unsere Kinder glücklich und selbständig werden und ihre Träume leben können. „Wie ich mir als Kind mein Leben ausmalte [3 of a kind]“ weiterlesen

Und plötzlich zu fünft – wenn Kinder in Rollen schlüpfen

Vater, Mutter, großer Bruder, kleine Schwester: wenn wir unsere Familienmitglieder durchzählen, vermitteln wir leicht das Bild einer Klischeefamilie. Aber immer häufiger gesellt sich ein Baby zu Sohn und Tochter dazu. Das Hauptstadtbaby hat auch einen Namen, Hannah nämlich, und ist zwischen null und einem Jahr alt. Das merkwürdige ist nur: das Hauptstadtbaby hat bereits eine stattliche Größe von über einem Meter und einen wilden Lockenkopf. Denn Achtung: „Baby Hannah“ ist derzeit die zweite Identität der Hauptstadttochter.

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