7 Lifehacks, um Kinder groß zu bekommen

Neulich sprach mich eine junge Frau an, selbst Mutter eines einjährigen Kindes. „Wie schaffst Du das nur mit zweien?“ fragte sie mich. „Ach, vieles wird ja auch leichter, wenn sie größer werden“, antwortete ich. Im Nachhinein überlege ich, warum ich nicht ehrlicher zu ihr war und ihr gesagt habe, dass ich ihre Frage verstehe, weil Kinder großziehen uns an unsere Grenzen bringt und darüber hinaus. Dass ich mich oft selbst frage, woher ich die Kraft nahm, die kleinen Kinder und die Einkäufe täglich in den fünften Stock eines Berliner Altbaus zu tragen. Dass mich die Sorgen und unterschiedlichen Bedürfnisse mitunter zerreißen und ich abends eigentlich nur noch ins Bett falle.

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Berlin: eine Etappe

Alles hat seine Zeit. Mit Ende 20, Anfang 30 hatte vor allem Berlin für uns seine Zeit. Ich bin eingetaucht in dieses Großstadtleben und habe etwas entwickelt, was ich woanders noch nie so ausgeprägt hatte wie dort: Wurzeln.

Die Wege in Berlin sind oft weit, für viele Strecken von A nach B benötigt man eine Dreiviertelstunde. Wir fahren in S-Bahnen, die wiederum einer anderen Zeit zu entspringen scheinen – einer vergangenen, wenn die Technik sich mal wieder von Hitze oder Kälte lahmlegen lässt.

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Unfair!

Ihr hättet mich gestern Abend sehen sollen, wie ich in der Küche stand und kleine Puddingschüsseln abwechselnd auf die Waage stellte, bis in jeder exakt gleich viel Pudding drin war. Eine Prozedur, die ich mir hätte sparen können, weil das eine Kind nach 10g feststellte, dass der Pudding eklig schmeckt, während es das andere Kind unfair fand, dass ich auch Pudding essen wollte. „Unfair!“ weiterlesen

R.E.S.P.E.C.T! #bloggersforfuture

„Auch Ihr werdet Euren Idealismus noch verlieren“, diesen einen Satz meines Geschichtslehrers habe ich in all den Jahren seit meiner Schulzeit nie vergessen. Er war derjenige, der schon Hefte aus Recyclingpapier ablehnte, weil er so schwungvoll seinen Haken unter Aufgaben setzte, dass er meinte, er würde diese Hefte immer zerreißen. Erwachsene und Engagement von Schüler*innen, damals schon, in a nutshell. „R.E.S.P.E.C.T! #bloggersforfuture“ weiterlesen

Umzug: Kinder stark machen für eine neue Stadt

Ein Umzug mit Kindern ist keine alltägliche Situation. Als wir im Sommer aus Berlin in den Vorort zogen, blieb mein Leben dennoch in wesentlichen Punkten konstant: ich behielt meinen Job in Berlin, sah weiterhin die gleichen Kolleginnen und Kollegen und konnte doch auch im großen und ganzen meinen Freundeskreis behalten.

Für die Kinder jedoch war der Umzug ein paar Meter hinter die Stadtgrenze ein deutlich radikalerer Umbruch. „Umzug: Kinder stark machen für eine neue Stadt“ weiterlesen

Zeitreise und meine Großmutter

Ich weiß gar nicht genau, ob meine Oma ein Mensch war, der besonders viel gelacht hat. Aber ich erinnere mich daran, dass sie Tränen lachen konnte und ansteckend von Herzen lachen. Und so überrascht es mich auch nicht, dass ich mir zwar Witze eigentlich nicht merken kann, aber immer noch einen auswendig weiß, den mir meine Oma einst erzählte, zu Besuch bei uns zu Hause im Wohnzimmer. Ich schätze, ich war ein Grundschulkind.

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