weil es zu viel Liebe nicht geben kann

Im Frühjahr hatten meine Tochter und ich zeitgleich die Grippe. Wir lagen fast die ganze Zeit gemeinsam im Bett, wir kuschelten, schliefen und wenn es meiner Tochter besser ging, hörten wir Hörspiele. So gesehen verbrachten wir diese Woche nahezu wie in einem Kokon. Ich wollte loslassen, was von der Welt da draußen an To do’s oder Anforderungen wartete. Es sollte mir nicht so recht gelingen. „weil es zu viel Liebe nicht geben kann“ weiterlesen

Mein Berlin.

Berlin und ich, wir hatten einen etwas holperigen Start. Es zog mich beruflich in die Stadt und ich fühlte mich ein wenig wie strafversetzt. Ich wollte hier nicht hin. Aber die Umzugkartons waren noch nicht alle ausgepackt, da hatte Berlin mein Herz schon gewonnen. Es war Liebe auf den zweiten Blick, aber ein dritter Blick war nicht nötig. „Mein Berlin.“ weiterlesen

Ich habe Angst vor Krieg, Mama – wenn das Kinderleben politisch wird

Jetzt beginnt der Ernst des Lebens, so hören Schulanfänger oft zur Einschulung. Ein Satz, den wir tunlichst vermieden haben, denn so sollte es für unseren Sohn nicht sein. Lernen so lange wie möglich als etwas Spielerisches, etwas Tolles zu bewahren, das ist unser Ziel.

Und nun holt mich der Satz doch ein. Abends, beim Lichtausmachen und beim Zudecken ist er plötzlich mit im Raum, der Ernst des Lebens. Er hat nichts mit der Schule zu tun. Nicht damit, dass zu wenig Zeit zum Spielen bleibt. Der Ernst des Lebens zeigt sich darin, dass der Sechsjährige anfängt zu begreifen, dass es Mechanismen und Geschehnisse auf der Welt gibt, die außerhalb des geschützten Kinderlebens stehen. Und dass manche davon bedrohlich sind. „Ich habe Angst vor Krieg, Mama – wenn das Kinderleben politisch wird“ weiterlesen

Lasst uns wohnen!

Wohnraum ist in unseren Städten knapp und teuer geworden. Quadratmeter sind das neue Luxusgut Berlins und schlagen immer tiefere Gräben in unsere Gesellschaft, während der Senat der Stadt weiterhin halbherzig diskutiert und über alle sozialen Ungleichheiten den Mantel des „arm aber sexy“ legt. Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum, gerade für Familien. Ja! Aber dieser Wohnraum muss anders gestaltet sein als bisher. Mehr grün! Mehr Miteinander! Neu vernetzt! Ein Plädoyer für ein Umdenken: familienfreundliche Städte braucht das Land! „Lasst uns wohnen!“ weiterlesen

Ein Stück heile Welt bewahren – ja oder nein?

Berlin und Bullerbü – beide Orte fangen mit B an. Wem noch weitere Gemeinsamkeiten einfallen, der gebe mir bitte Bescheid, denn meine Liste hört bei diesem einen Punkt schon auf. Wenn man also in Berlin wohnt und möchte, dass seine Kinder wie in Bullerbü aufwachsen, dann hat man ein Problem. Dessen wurde ich mir diese Woche wieder mal sehr bewusst. „Ein Stück heile Welt bewahren – ja oder nein?“ weiterlesen