weil es zu viel Liebe nicht geben kann

Im Frühjahr hatten meine Tochter und ich zeitgleich die Grippe. Wir lagen fast die ganze Zeit gemeinsam im Bett, wir kuschelten, schliefen und wenn es meiner Tochter besser ging, hörten wir Hörspiele. So gesehen verbrachten wir diese Woche nahezu wie in einem Kokon. Ich wollte loslassen, was von der Welt da draußen an To do’s oder Anforderungen wartete. Es sollte mir nicht so recht gelingen. „weil es zu viel Liebe nicht geben kann“ weiterlesen

10 Gründe, warum ich genug vom Winter habe

Meteorolog*innen haben den Frühling schon zum 1. März ausgerufen, aber Berlin hat seine eigenen Gesetze. Die Stadt interessiert sich in der Regel wenig dafür, was andere sagen. Hier, wo es den gesamten Winter über nicht eine Flocke geschneit hat, ist der Boden nun weiß gepudert und es ist noch einmal kalt geworden. So kalt, dass ich den Kindern erlaube arschkalt zu sagen. Eventuell, weil ich es selber sage. „10 Gründe, warum ich genug vom Winter habe“ weiterlesen

Elternsätze: zu oft gesagt

Manche Sätze können wir nie zu oft sagen: „Ich liebe Dich.“ und „Ich bin stolz auf Dich.“ Sogar „Ich glaube, Du bist schon wieder gewachsen.“ hören meine Kinder mit großer Freude und einem Strahlen. Daneben gibt es natürlich auch einiges an Elternquatsch, was sich im Laufe eines Tages so ansammelt. Das sind Sätze aus der Kategorie „Du bist schneller, wenn Du die Stiefel an die Füße und nicht an die Hände ziehst“.

Es wäre schön, wenn das alles wäre. Wenn unsere Sprache nur Zuneigung oder Lustiges beinhaltete. Aber leider sage ich auch manches, was ich selbst nicht mehr hören kann. „Elternsätze: zu oft gesagt“ weiterlesen

Das Alter zwischen Wurzeln und Flügeln

Wo ist die Zeit geblieben? Sieben und fünf Jahre sind die Hauptstadtkinder inzwischen und mit jedem Tag, der vergeht, sind sie wieder ein Stück selbständiger und größer geworden. Großartige große Kinder.

Ich habe die Baby- und Kleinkindjahre der beiden geliebt. Sehr sogar. Und ich habe viele Momente in mich aufgesogen, sie bewusst in meinem Herzen festgehalten. Wenn ich die Augen schließe, dann sehe ich den Haupstadtsohn wieder mit breitem Grinsen um die Ecke krabbeln, dann kann ich fühlen, wie die Hauptstadttochter auf meinem Bauch einschläft und dann trage ich sie nochmal in der Wohnung umher. „Das Alter zwischen Wurzeln und Flügeln“ weiterlesen

Kleine Auszeiten im Familienalltag

1.770.000 Ergebnisse zeigt google bei der Suche nach Mama-Burnout an. Erschöpfung durch Dauerstress ist bei Eltern kein Einzelfall, vielmehr balancieren die meisten Familien auf diesem schmalen Balken zwischen Anspruch, Vereinbarkeit und Fürsorge. Auch ich merke, dass ich mit meinen Kräften gut haushalten muss. Vor allem Reserven sind Fehlanzeige. Dieses kann dazu führen, dass ich tagelang früh ins Bett falle und zu nichts komme, dass ich oft anfällig für Stresssymptome bin. „Kleine Auszeiten im Familienalltag“ weiterlesen