Endlich Urlaub: Freitagslieblinge der Herbstferien

Selten war ich so urlaubsreif gewesen wie Ende Oktober. Anstatt in die Ferien zu fahren, hatten wir im Sommer den Umzug gestemmt, den Schulwechsel des Großen begleitet und die Einschulung und damit auch die Schuleingewöhnung der Hauptstadttochter. Nebenbei haben wir zwei Kindergeburtstage ausgerichtet, zwischen den Welten, der alten Stadt und der neuen Umgebung. Und auch auf der Arbeit war einiges los. Kurzum: es reichte, mein Akku war im Minus. So tat mir diese freie Woche Herbstferien auf wundersame Weise gut.

Mein Lieblingsmoment mit den Kindern

Mache einen Plan und das Leben macht einen anderen: So erging es uns in den Osterferien, als die Kinder und ich mit Freunden in Leipzig waren. Wir hatten damals Tickets für den Freizeitpark Belantis gekauft – und dieser öffnete einfach seine Tore nicht. Es war, man glaubt es dieses Jahr kaum, zu kalt. Nun hatten wir noch kurz vor Saisonende Zeit, die Tickets nicht verfallen zu lassen. Leider mussten die Freunde arbeiten, dafür war der Hauptstadtmann dabei. Wir hatten einen sehr kurzweiligen Tag mit ausgelassenen und begeisterten Kindern. Der vielleicht schönste Moment war, mit dem Hauptstadtsohn in der Achterbahn zu fahren: etwas aufregendes gemeinsam für uns. Ein Moment, in dem vor allem diese anstrengende erste Schulzeit so richtig abfallen konnte.

Belantis Leipzig - Ausflugtipp

Etwas ruhiger als in der Achterbahn schipperten wir um den Poseidon herum.

Mein Lieblingsmoment für mich

Für meinen Lieblingsmoment waren die Hauptstadtkinder und ich mit dem Fahrrad unterwegs in unserer neuen Umgebung. Wir erreichten einen kleinen Wald und einen großen Sandhügel. Sofort kletterten die Kinder auf die Bäume, suchten sich Wanderstöcker und liefen wir alle den großen Hügel herunter. Es war so ein Moment in dem ich fühlte, dieser ganze kräftezehrende Umzug hat sich am Ende doch gelohnt. Es war ein Moment des Ankommens.

Natur Falkensee

Mein Lieblingsessen für die Freitagslieblinge

Es ist Herbst und es war Halloween, kann ich hier etwas anderes schreiben als Kürbis? Nein. Und während die ganze Familie sich darin überbot, gruselige Kürbisgesichter zu schnitzen und ausgehöhlte Kürbisse mit Süßigkeiten zu füllen, blieb das Fruchtfleisch meines. Denn Kürbis essen mag in dieser Familie nur ich. Das bedeutet aber auch, ich kann am Herd ganz nach meinem Geschmack würzen und werkeln, alles meins! Wenn Ihr auch so gerne Kürbis esst, schaut mal bei Dani von Glucke und so vorbei, sie hat tolle Herbstrezepte im Blog.

Kürbissuppe Freitagslieblinge im Herbst

Nichts wärmt besser als Kürbissuppe

Mein Lieblingsbuch der Woche

Ich kam nicht viel zum Lesen in dieser Woche und dennoch kann ich ein Lieblingsbuch der Woche benennen: ich habe meine Nähmaschine aufgebaut. Ein sicheres Zeichen dafür, dass der Stress nachlässt und es mir wieder besser geht. Die Puppe der Hauptstadttochter bekommt einen Schlafanzug und der Plan ist, noch mehr Puppenkleidung aus Jerseyresten folgen zu lassen. Leider ist unsere Puppe etwas kleiner als die Models aus dem Buch. Geht der Trend zu langen Ärmeln? Bitte!

Puppenkleidung aus Jersey

Werbung da Titelnennung, selbst gekauft.

Meine Inspiration der Woche

Mache einen Plan und das Leben macht einen anderen: auch heute erging es uns nicht anders. Zusammen mit Lieblingsmenschen der Woche waren die Kinder und ich in Berlin verabredet. Ein besonderer Vorteil der Ferien ist und bleibt die Zeit für Freundschaften. Wir wollten gemeinsam ins neue Illusionsmuseum in Berlin gehen. Ich dachte, es sei ein Geheimtipp, aber eine lange Schlange vor der Tür belehrte mich eines besseren. Also ließen wir uns kurzerhand auf neue Pläne ein und kauften uns recht teure Karten für Little Big City Berlin, einen Miniaturaufbau von 750 Jahren Berliner Geschichte.

Little Big City

Das Licht wechselt in Little Big City von Tag zu Nacht, die Berliner Mauer fällt rund um die Uhr.

An einigen Stellen konnten wir „in die Geschichte eingreifen“: Der Hauptstadtsohn ließ wieder und wieder die Berliner Mauer einstürzen, denn die brauchen wir nun wirklich nicht mehr! Tatsächlich aber nahmen die Kinder aus der Ausstellung mit, dass es in der Stadt gute und sehr schlimme Zeiten gab. Und warum es für mich eine Inspiration war? Es ist eben Berlin. Auch schon so halb im Vorort angekommen, bleibt Berlin eben meine Muse.

Wenn es nach mir ginge, hätten wir jetzt noch drei weitere Wochen Herbstferien. Geht es aber leider nicht, Ihr kennt das ja. Dennoch habe ich das Gefühl, diese Woche habe ich gut nutzen können, um wieder etwas aufzutanken.

Weitere Freitagslieblinge sammelt Anna von Berlin Mitte Mom für uns auf Ihrem Blog. Danke für diese positive Sicht auf die Woche, die von dieser Linksammlung ausgeht!

Liebe Grüße,

Eure Svenja

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