Was machst Du eigentlich den ganzen Tag zum Ferienende

Alle Ferien gehen einmal zu Ende, auch jene, die wir wirklich nötig hatten. Am Montag beginnt die Schule wieder und ab Dienstag werde ich wieder arbeiten. Darum werden wir es uns an diesem Wochenende noch mal gemütlich machen und uns doch ein wenig auf den Alltag einstellen. Wie das bei uns so aussieht? Heute mache ich beim Tagebuchbloggen mit, zu dem Frau Brüllen am 5. eines Monats aufruft (#wmdedgt 01/19).

Der große Vorteil an großen Kindern (6 & 8 Jahre) ist, dass wir morgens ausschlafen können. Ich werde erst um kurz nach 9 Uhr richtig wach. Als erstes schaue ich beim Hauptstadtsohn ins Zimmer und liege richtig mit meiner Vermutung: auch er ist bereits wach und hört Radio. Wir beiden stehen in aller Regel als erstes auf. Als ich in die Küche gehe, um Kaffee zu kochen, meldet sich aber auch die Hauptstadttochter mit einem lauten Ruf nach dem Getränkedienst. Somit starten wir den Tag mit dem Standardsortiment: Kaffee mit aufgeschäumter Sojamilch, Kaffee mit unaufgeschäumter Milch, Bananenmilch und Vanillemilch. Ich liebe diesen gemütlichen Start in den Tag, leider wird es an Schultagen nicht möglich sein. So lege ich mich mit dem Kaffe noch mal ins Bett, die Kinder fangen an, Lego zu bauen.

Arme Ritter Frühstück aus der Pfanne
Viele Köche kochen am besten.

Zum Frühstück möchte ich gerne etwas besonderes für die Kinder machen, aber der Kühlschrank gibt nicht viel her. Zum Glück ist bei uns in der Nähe ein Supermarkt und ich gehe kurz raus. Endlich reißt die graue Wolkendecke auch mal wieder auf und ich merke, wie gut das meiner Energie und meiner Laune tut. Zurück zu Hause helfen die Kinder mir begeistert, Arme Ritter in die Pfanne zu hauen. Im Anschluss spielen beide ihre Konsolenzeit ab, der Mann muss zum Zahnarzt und ich nutze die freie Zeit, um etwas in der Wohnung zu räumen, noch einen Tee zu trinken und etwas zu lesen. Eine Freundin schickt Bilder zu unserem derzeitigen Projekt: Plastik reduzieren.

Tomaten nachhaltig einkaufen
Die Freundin punktet mit plastikfreiem Tomatenkauf.

Gegen 13 Uhr ist dann auch für die Kinder Schluss mit Schlafanzugzeit, denn es stehen noch ein paar Vorbereitungen für den Montag an. Wir wechseln den Hort und für den neuen sollen beide Kinder Hausschuhe mitbringen. Aus den alten sind sie mittlerweile herausgewachsen, wir benötigen neue.

Hausschuhe
Auf großen Füßen unterwegs

Im Schuhladen gibt es große Tatzen als Hausschuhe, die sich für den Hort aber nicht so richtig eignen. Wir finden aber im Angebot drinnen für beide passende. Sie wählen sogar die gleichen Schuhe, nur in anderen Größen. Und das, obwohl es wie fast immer viel rosa und blau gibt. Beim Großen kommt hinzu, dass er aus Schuhen mit Baggern und Fußbällen eigentlich herausgewachsen ist, in Erwachsenenschuhe aber gerade noch nicht passt. Aber wie gesagt, wir werden fündig und besorgen im nächsten Laden noch Taschentücherboxen. Liste fertig abgehakt!

Zu Hause warten wir auf den Hauptstadtmann, der noch der Oma hilft, den Tannenbaum abzuschmücken. Derweil malen wir (Tochter), snacken etwas (alle), bloggen (ich) und hören Musik (Sohn). Um 15:15 Uhr ist die Familie wieder komplett und ich schaffe es, alle zum Rausgehen zu bewegen. Und vorher noch neue Wäsche anzustellen.

Wäsche waschen als Familie
Das authentische Bild für Was machst Du eigentlich den ganzen Tag

Nach unserem Umzug in den Vorort vermisse ich besonders die Berliner Spielplätze. Daher freue ich mich, dass wir heute zu einem wirklich schönen Spielplatz finden, auch wenn wir aufgrund der inzwischen fortgeschrittenen Zeit mit dem Auto fahren. In direkter Nähe haben wir nur eine Schaukel.

Auf dem Baum geklettert
Das beste am Spielplatz sind Kletterbäume

Wir spielen Fangen und Verstecken und verwerfen dann ausgetobt den ursprünglichen Plan, noch weiter in den Wald zu wandern. Stattdessen machen wir noch kurz Halt im Einkaufszentrum, um Schienbeinschoner für den Hauptstadtsohn zu kaufen. Morgen ist Turnier, um acht, zum Glück geht der Mann mit.

Als wir aus dem Laden kommen, ruft der Sohn laut: „Da haben wir aber Schwein gehabt!“ und ich kann ihm nur zustimmen, denn nun um 16:45 Uhr ist es dunkel und es regnet. Den Nachmittag haben wir also noch gut genutzt. Jetzt sind wir alle froh, nach Hause zu kommen.

Tagebuch im Januar: im Regen vor dem Haus
2019 schon mehr Regen als 2018 🙂

Unser Ziel für heute ist es, früh ins Bett zu gehen, damit der Rhythmus wieder auf Alltag gestellt wird. Die erste Schulwoche wird dennoch sicher anstrengend. Zum Glück freuen die beiden Kinder sich sehr auf den Hort. In den Ferien waren die beiden meist harmonisch miteinander, auch heute hatten wir relativ wenig Streit. Auch deshalb lautet mein Fazit zum Ferienende: wir haben uns erholt.

Ich verabschiede mich zum Kochen, nebenan läuft ein Minecraft-Video (statt Fernsehen, Mama!), der Mann werkelt mit dem Flurlicht und ich möchte immer Wochenende haben.

Alles Gute wünsche ich Euch für das neue Jahr!

Eure Svenja

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2 Replies to “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag zum Ferienende”

  1. Mama Maus

    Hallo Svenja,

    schön, dass ihr den Tag so gut nutzen konntet und euch der Regen erst später erreicht hat.
    Ich wünsche euch, dass die beiden am Montag gut in den ersten Schultag nach den Ferien starten und die Umgewöhnung nicht zu lange dauert – davor habe ich nämlich auch ein bisschen Bammel.

    Viele Grüße
    Mama Maus

    Antwort
    • Hauptstadtpflanze Author des Beitrags

      Hallo Mama Maus, ich danke Dir, für den Kommentar und für den guten Wunsch. Das frühe Einschlafen klappt hier schon mal …. nicht! Aber das wird schon. Euch auch einen guten Start! LG, Svenja

      Antwort

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